{"id":227,"date":"2019-07-30T09:11:33","date_gmt":"2019-07-30T07:11:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.middels.info\/?page_id=227"},"modified":"2019-07-30T09:15:30","modified_gmt":"2019-07-30T07:15:30","slug":"die-geschichte-von-middels","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.middels.info\/?page_id=227","title":{"rendered":"Die Geschichte von Middels"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-small-font-size\">von Arnold Gossel<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Auf einer der \u00e4ltesten Landkarten von Ostfriesland, die Christians\u00b4Grooten 1564 zeichnete, hei\u00dft Middels noch \u201eMiddelsum\u201c. Es wird angenommen, dass die Lage des Ortes mitten zwischen Aurich und Wittmund dieser Ansiedlung den Namen gab.&nbsp; Durch Funde in Middels und Umgebung kennt man die Vergangenheit der Geestd\u00f6rfer.&nbsp; Man sch\u00e4tzt, dass vor ca. 3500 Jahren die ersten Siedler versuchten den Boden mit einem Holzpflug, der in Walle gefunden wurde und im Landesmuseum von Hannover zu sehen ist, zu bearbeiten. <\/p>\n\n\n\n<p>Als 1971 die Kirche von Middels renoviert wurde, lie\u00df das\nNieders\u00e4chsische Landesinstitut f\u00fcr Marschen- und Wurtenforschung in\nWilhelmshaven Grabungen vornehmen, die interessante Erkenntnisse aus der\nVergangenheit von Middels zu Tage brachten. Unter dem Fu\u00dfboden fand man die\nReste der ersten Holzkirchen, die einem Brand zum Opfer gefallen waren. In den\nBrandresten wurden Getreidek\u00f6rner gefunden, die von Dr. Brehme in\nWilhelmshaven&nbsp; genauestens analysiert\nwurden. Wir wissen nun, dass auf den \u00c4ckern in Middels vor 1000 Jahren Roggen,\nHafer Gerste und Lein angebaut wurden. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Vieh wurden Schutzw\u00e4lle aufgesch\u00fcttet, mit dichten Dornenhecken bepflanzt (Flurnamen&nbsp; wie Rosbarg, Dorenbusch, Rosenbrook), um die weidenden Rinder vor dem Ausbrechen zu hindern. Gemeinschaftsweiden, Allmende genannt, gab es in Middels bis in die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts. Dann wurden rechte Besitzverh\u00e4ltnisse geschaffen und die L\u00e4ndereien aufgeteilt und vermessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man siedelte zun\u00e4chst nur am Heerweg der von West nach Ost f\u00fchrte. Dies war kein abgegrenzter Weg, sondern ein breiter, sandiger z. T. von Heidekraut bewachsener Landstreifen, auf der hohen Gaste. Schon um das Jahr 1600 beschrieb ein Holl\u00e4nder das Gebiet zwischen Aurich und Wittmund als \u201e\u00f6deste Heiden\u201c. Aus der s\u00e4chsischen Fehde von 1514 wird erz\u00e4hlt, wie Reiter brennend \u00fcber Leerhafe zogen, um \u201ena Aardope un Middelse aver dat lange Veld nah dat Closter Meerhuisen\u201c zu gelangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem in Osterloog und Westerloog das Weideland knapp wurde, versuchte man sich nach Norden auszubreiten. So entstand Ogenbargen. Hier im Norden von Middels hatte die Endmor\u00e4ne der Eiszeit ein welliges Gel\u00e4nde hinterlassen, der Wind hat den Sand verweht, die Dellen f\u00fcllten sich mit Wasser, und diese \u201eOogen t\u00fcsken den Bargen\u201c sollen der neuen Siedlung den Namen gegeben haben. Auf einer Landkarte von 1595 ist es allerdings als Hohebargen eingezeichnet.&nbsp; <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Arnold Gossel Auf einer der \u00e4ltesten Landkarten von Ostfriesland, die Christians\u00b4Grooten 1564 zeichnete, hei\u00dft Middels noch \u201eMiddelsum\u201c. 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